Allgemeine Geschäftsbedingungen gegenüber Verbrauchern (unter A.) und gesetzlichen Pflichtinformationen für Verbraucher (unter B.)
A. Allgemeine Geschäftsbedingungen gegenüber Verbrauchern
§ 1 Geltungsbereich und Berater
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich für alle Verträge über die Erbringung von Dienstleistungen zwischen Jennifer Rudka, Ricarda-Huch-Straße 29, 64347 Griesheim, (nachfolgend „Berater“ genannt) und dem jeweiligen Verbraucher im Sinne des § 13 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) (nachfolgend „Kunde“ genannt) über alle Vertriebswege.
(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(3) Abweichenden Bedingungen des Kunden wird ausdrücklich widersprochen, es sei denn der Berater stimmt der Geltung ausdrücklich in Schriftform zu.
§ 2 Vertragsschluss bei Bestellungen
(1) Die Produktdarstellungen auf den Internetpräsenzen des Beraters stellen keine verbindlichen Angebote des Beraters dar, sondern dienen zur Abgabe eines Bestellangebotes durch den Kunden. Zur Anfrage einer Beauftragung schreibt der Kunde dem Berater eine unverbindliche E-Mail mit seinem Bedarf.
(2) Nach Eingang der unverbindlichen Anfrage beim Berater erstellt dieser ein verbindliches Angebot an den Kunden.
(3) Der Kunde kann das verbindliche Angebot des Beraters innerhalb von fünf (5) Werktagen annehmen, indem er dem Berater die verbindliche Annahme des Angebots per E-Mail erklärt.
(4) Mit Zugang der Annahmeerklärung des Kunden beim Berater ist der Vertrag wirksam geschlossen.
§ 3 Leistungsumfang
(1) Der vom Berater zu erbringende Leistungsumfang bestimmt sich ausschließlich nach dem Angebot des Beraters an den Kunden. Soweit kein Angebot des Beraters vorliegt, richtet sich der Leistungsumfang nach der Anfrage des Kunden sowie ggf. der Auftragsbestätigung des Beraters.
(2) Änderungen, Erweiterungen und Zusätze gegenüber des vorgenannt definierten Leistungsumfangs werden vom Berater nur geschuldet, soweit diese vorher in Textform vereinbart wurden.
(3) Der Berater ist berechtigt, Teilleistungen oder die Gesamtleistung durch geeignete Dritte erbringen zu lassen.
(4) Der Berater erbringt individuelle Beratungsleistungen zur Hundeernährung in Form von Handlungsvorschlägen.
(5) Alle Beratungsleistungen werden mit größter Sorgfalt und unter Beachtung ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse und Empfehlungen und unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Grundlagen (insbesondere NRC, Meyer/Zentek sowie Gesellschaft für Ernährungsphysiologie) erbracht. Berechnungen beruhen auf Durchschnittswerten. Natürliche Schwankungen von Nährstoffgehalten sowie individuelle Besonderheiten des Tieres können nicht ausgeschlossen werden. Die Berechnung von Nährstoffgehalten von Fertigfuttermitteln erfolgt auf Basis verfügbarer Analysewerte des jeweiligen Herstellers und ggf. der Kontaktaufnahme mit dem Hersteller. Die zur Verfügung gestellten Informationen, Empfehlungen und Analysen werden sorgfältig recherchiert und erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen.
(6) Soweit nicht anders vereinbart werden die Leistungen fernmündlich bzw. mittels Videokonferenz erbracht.
(7) Sofern Beratungsleistungen in Präsenz geschuldet sind, erbringt diese der Berater am vorher vereinbarten Ort.
(8) Die Beratungsleistungen und Informationen stellen keine medizinische Beratung dar. Die Beratungsleistungen ersetzen keine tierärztliche, psychotherapeutische oder physiotherapeutische Diagnose, Beratung oder Behandlung, sondern sind lediglich ergänzend und unterstützend.
(9) Ein bestimmter Erfolg infolge der Ernährungsberatung wird nicht versprochen und ist nicht Vertragsgegenstand.
(10) Der Berater schuldet keine Heilung von Krankheiten des Hundes.
§ 4 Termine, Fristen, Leistungshindernisse
(1) Sämtliche genannten Bereitstellungszeitpunkte, Liefertermine und -fristen sind unverbindlich, soweit sie nicht schriftlich als verbindlich vereinbart wurden.
(2) Ist für die Leistung des Beraters die Mitwirkung des Kunden erforderlich oder vereinbart, so verlängert sich die Lieferzeit um die Zeit, die der Kunde dieser Verpflichtung nicht nachgekommen ist. Bei Verzögerungen infolge von
(a) Veränderungen der Anforderungen des Kunden,
oder
(b) verspätete Anlieferung von Informationen durch den Kunden, verlängert sich der Liefer- oder Leistungstermin entsprechend.
(3) Werden von dem Kunden Änderungen oder Ergänzungen beauftragt, die nicht nur geringfügigen Umfang haben, so verlieren Termine und Fristen, die sich am ursprünglichen Vertragsgegenstand orientieren, ihre Gültigkeit.
§ 5 Preise
(1) Die im Angebot des Beraters genannten Preise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile und verstehen sich als Endpreise.
(2) Aufgrund § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
(3) Reisekosten und Spesen für Reisen, die zur Erfüllung dieses Vertrages erforderlich und vom Kunden genehmigt sind, werden dem Kunden mit 0,50 € pro gefahrenem Kilometer (Hin- und Rückfahrt) in Rechnung gestellt.
(4) Zusatzleistungen, die nicht in dem Angebot enthalten sind, sind gesondert zu vergüten. Dies gilt insbesondere für Mehraufwand infolge
(a) von notwendiger und zumutbarer Inanspruchnahme von Leistungen Dritter,
(b) außerhalb der Geschäftszeiten erbrachter Dienstleistungen auf ausdrücklichen Wunsch den Kunden
(c) Wiederholung oder nicht unerhebliche Verzögerung von Arbeiten infolge unrichtiger, nachträglich berichtigter oder lückenhafter Angaben des Kunden.
(5) Der Mehraufwand wird dem Kunden vorher angezeigt.
§ 6 Zahlungsbedingungen, Rechnungsstellung
(1) Der Kunde ist zur Vorleistung verpflichtet.
(2) Als Zahlungsmöglichkeiten steht die Zahlung per Rechnung zur Verfügung.
(3) Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von sieben (7) Tagen nach Zusendung einer Rechnung zur Zahlung fällig. Verzug tritt 14 Tage nach Zugang der Rechnung beim Kunden ein.
(4) Die Parteien vereinbaren elektronische Rechnungsstellung im pdf-Format.
§ 7 Vertragsdauer und Kündigung
(1) Sofern bei der Leistung des Beraters die Übersendung einer individuellen schriftlichen Ausarbeitung inbegriffen war, beginnt die vorab bestimmte Betreuungszeit mit der Übersendung dieser und endet nach Ablauf ohne automatische Verlängerung. Die vereinbarten Leistungen müssen vom Kunden innerhalb der Betreuungszeit abgerufen werden. Eine ordentliche Kündigung vor Ablauf der Betreuungszeit ist ausgeschlossen.
(2) Die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund bleibt davon unberührt. Beide Parteien sind zu einer solchen fristlosen Kündigung insbesondere dann berechtigt, wenn die andere Vertragspartei einen schwerwiegenden Vertragsverstoß zu vertreten hat, für den sie unter Fristsetzung erfolglos in Textform abgemahnt worden ist.
(3) Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn
– über das Vermögen der anderen Partei Insolvenzantrag gestellt ein Insolvenzverfahren eröffnet oder mangels Masse abgewiesen wird, es sei denn, eine Auswirkung auf diesen Vertrag ist ausgeschlossen.
– der Kunde seiner Mitwirkungspflicht schuldhaft trotz Mahnung nicht nachkommt.
– der Kunde seiner Verpflichtung zur Vorschusszahlung trotz Mahnung nicht nachkommt.
§ 8 Obliegenheiten des Kunden
(1) Der Kunde hat ausschließlich wahrheitsgemäße Angaben zu seinen Stammdaten (insbes. Name, Anschrift, Kommunikationswege) und Zahlungsdaten (insbes. Kontoverbindung) zu machen und bis zur vollständigen Abwicklung inkl. Ablauf der Gewährleistungsfristen aktuell zu halten. Ändern sich die Stammdaten nach Abschluss der Bestellung, hat der Kunde den Berater über die Änderung unverzüglich in Kenntnis zu setzen.
(2) Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Vertragsabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Berater versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Berater versandten E-Mails zugestellt werden können.
(3) Der Kunde hat den Fragebogen zum Zustand des Hundes wahrheitsgemäß, vollständig und zeitnah auszufüllen und an den Berater zurückzusenden.
(4) Der Kunde verpflichtet sich alle Angaben zum Hund wahrheitsgemäß und vollständig zu tätigen und gesundheitliche Beeinträchtigungen, Krankheiten, Allergien, Unverträglichkeiten und andere gesundheitliche Probleme mitzuteilen.
(5) Verschlechtert sich der Gesundheitszustand des Hundes während der Vertragslaufzeit plötzlich, hat der Kunde dies unverzüglich dem Berater mitzuteilen.
(6) Der Kunde hat die vom Berater ausgesprochenen Handlungsempfehlungen gewissenhaft und sorgfältig umzusetzen. Der Kunde ist sich bewusst, dass der Erfolg der Ernährungsberatung maßgeblich von seiner Mitwirkungsleistung abhängt.
(7) Für die Teilnahme an vereinbarten Videokonferenzen hat der Kunde die technischen Anforderungen zur Benutzung des mitgeteilten Videokonferenztools einzuhalten.
§ 9 Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Nähere Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung.
(2) Ausnahmen vom gesetzlichen Widerrufsrecht sind unter B. 5. aufgelistet.
§ 10 Gewährleistung im Anwendungsbereich von Beratungs- und Dienstverträgen
(1) Für die Gewährleistung gelten die gesetzlichen Vorschriften, wobei Ansprüche des Kunden gegen den Berater wegen Schlechtleistung oder Mängeln in der Ausführung der Dienstleistungen sechs Monate nach Anspruchsentstehung und Kenntnis bzw. grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Unkenntnis der den Anspruch begründenden Umstände verjähren.
(2) Der Berater und/oder seine Erfüllungsgehilfen und/oder gesetzlichen Vertreter haften für Schäden, die nicht Körperschäden sind, nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die vertragliche und außervertragliche Haftung für Sach- und Vermögensschäden, entgangenen Gewinn und Mangelfolgeschäden des Beraters wird bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit es sich nicht um die Haftung für die Verletzung wesentlicher Pflichten (Kardinalpflichten) handelt. Unter Kardinalpflichten sind diejenigen Pflichten zu verstehen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In den Fällen der leicht fahrlässigen Verletzung einer Kardinalpflicht wird nur für den vorhersehbaren und typischerweise bei Geschäften der vorliegenden Art entstehende Schaden gehaftet, betragsmäßig jedoch höchstens bis zur Auftragssumme, die den Aufträgen des letzten Jahres vor Bekanntwerden des den Schaden auslösenden Ereignisses entspricht.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen, wobei der Haftungsausschluss nicht im Fall eines Schadens an Leben, Körper oder Gesundheit eines Menschen, sowie für die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz gilt.
(4) Der Berater haftet nicht für Schäden, die auf Grund technischer Störungen oder Leistungsstörungen auf Seiten des Kunden entstehen.
§ 11 Datenschutz und Verschwiegenheit
(1) Der Berater erhebt und verarbeitet die personenbezogenen Daten des Kunden zur Ausführung der Bestellung.
(2) Nähere Informationen zum Umgang mit personenbezogenen Daten beim Berater finden sich in der Datenschutzinformation unter https://die-beuterei.de/datenschutz/
(3) Der Berater wird über alle Angelegenheiten, die im Rahmen der Beratung erörtert wurden, unbefristet Stillschweigen bewahren. Eine Entbindung von der Schweigepflicht gegenüber behandelnden Ärzten oder anderen Personen muss durch den Kunden genehmigt werden.
(4) Nicht unter die Pflicht zur Verschwiegenheit nach Absatz (3) fallen Informationen, die
a) dem Berater bekannt waren, bevor er sie von der anderen Vertragspartei im Zusammenhang mit diesem Vertrag erhalten hat;
b) der Berater von Dritten erworben hat, die in Bezug auf die Nutzung und Weitergabe nicht an Beschränkungen gebunden sind;
c) ohne Verschulden oder Zutun des Beraters allgemein bekannt sind oder werden.
§ 12 Änderungsvorbehalt
(1) Der Berater behält sich vor, diese AGB jederzeit ohne Nennung von Gründen zu ändern, es sei denn, es ist für den Kunden nicht zumutbar. Der Berater wird den Nutzer über Änderungen der AGB rechtzeitig benachrichtigen. Widerspricht der Kunde der Geltung der neuen AGB nicht innerhalb von sechs (6) Wochen nach der Benachrichtigung, gelten die geänderten AGB als vom Kunde angenommen. Der Berater wird den Nutzer in der Benachrichtigung auf sein Widerspruchsrecht und die Bedeutung der Widerspruchsfrist hinweisen.
(2) Der Berater behält sich darüber hinaus vor, diese AGB zu ändern,
(a) wenn die Änderung lediglich vorteilhaft für den Kunden ist;
(b) soweit der Berater verpflichtet ist, die Übereinstimmung der AGB mit anwendbarem Recht herzustellen, insbesondere wenn sich die geltende Rechtslage ändert;
(c) soweit der Berater damit einem gegen ihn gerichtetes Gerichtsurteil oder einer Behördenentscheidung nachkommt; oder
(d) soweit der Berater zusätzliche, gänzlich neue Dienstleistungen, Dienste oder Dienstelemente einführt, die einer Leistungsbeschreibung in den AGB bedürfen, es sei denn, dass bisherige Nutzungsverhältnis wird dadurch nachteilig verändert.
(3) Der Plattformbetreiber wird über solche Änderungen der AGB in Textform informieren. Widerspricht der Kunde der Geltung der neuen AGB nicht innerhalb von sechs (6) Wochen nach der Benachrichtigung, gelten die geänderten AGB als vom Kunde angenommen. Der Berater wird den Nutzer in der Benachrichtigung auf sein Widerspruchsrecht und die Bedeutung der Widerspruchsfrist hinweisen.
(4) Die Annahmefiktion des Absatzes (1) oder (3) gilt nicht, wenn wesentliche Vertragsgegenstände und/oder die Hauptleistungspflicht geändert werden sollen und es damit zu einer Änderung des Vertragsgefüges insgesamt kommen würde.
§ 13 Rechtswahl, Erfüllungsort, Gerichtsstand
(1) Für alle Rechtsbeziehungen zwischen dem Berater und dem Käufer aus und im Zusammenhang mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
(2) Erfüllungsort für die Leistungen des Beraters ist sein Geschäftssitz.
(3) Ist der Kunde Unternehmer, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Beraters. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder der EU hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind. Die Befugnis, auch das Gericht an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand anzurufen bleibt hiervon unberührt.
AGB Copyright 2026: Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht Giel
B. Gesetzlichen Pflichtinformationen für Verbraucher
1. Informationen über die Identität des Unternehmers
Jennifer Rudka, Ricarda-Huch-Straße 29, 64347 Griesheim
E-Mail-Adresse: mail@die-beuterei.de
Die vollständigen Impressumangaben finden Sie unter: https://die-beuterei.de/impressum/
2. Zahlungs-, Liefer- und Leistungsbedingungen
Informationen hierüber erhalten Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Der Unternehmer liefert nur an Kunden mit Wohnsitz in Deutschland.
3. Verfahren zum Umgang mit Beschwerden, Kundendienstleistungen
Der Unternehmer bietet einen Kundenservice an über die nachfolgend genannte E-Mail-Adresse: mail@die-beuterei.de
4. Mängelhaftungsrecht
Der Unternehmer haftet im Falle von Sach- oder Rechtsmängeln nach den gesetzlichen Vorschriften, sofern in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen keine Haftungsbeschränkung normiert ist.
5. Gibt es ein Widerrufsrecht für Verbraucher, wann besteht es nicht und wann erlischt es?
(1) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, über das der Verbraucher vor Vertragsschluss belehrt wird. Informationen zum Widerrufsrecht finden sich im separaten Dokument „ Widerrufsbelehrung“.
(2) Das Widerrufsrecht für Verbraucher kann unter den nachfolgenden Umständen vorzeitig erlöschen:
(a) Bei einem Vertrag über die kostenpflichtige Erbringung von Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig mit der vollständigen Erbringung der Dienstleistung, wenn der Verbraucher vor Beginn der Erbringung
– ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Unternehmer mit der Erbringung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt,
– bei einem außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag die Zustimmung nach Buchstabe a auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt hat und
– seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung durch den Unternehmer erlischt.
(b) Bei einem Vertrag über die kostenpflichtige Bereitstellung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht, wenn
– der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Unternehmer mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt,
– der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass durch seine Zustimmung nach Buchstabe a mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht erlischt, und
– der Unternehmer dem Verbraucher eine Bestätigung gemäß § 312f zur Verfügung gestellt hat.
(3) Sie können Ihre Willenserklärung nicht widerrufen, weil das Widerrufsrecht für Verbraucher nicht besteht bei folgenden Verträgen:
– Verträge zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind.
(4) Die Widerrufsbelehrung nach Absatz 1 wird Ihnen während des Bestellvorgangs vor Abschicken der Bestellung zur Kenntnis gegeben. Sie erhalten die Widerrufsbelehrung außerdem im Anschluss an Ihre Bestellung per E-Mail.
6. Gibt es Kosten für den Vertragsabschluss?
Für den Abschluss des Vertrags mit dem Unternehmer entstehen keine separaten Kosten bis auf die Telekommunikationskosten (insbesondere Telefon-, Telefaxkosten, Kosten des Aufbaus einer Internetverbindung), die im Verantwortungsbereich des Verbrauchers liegen.
7. Welchen Verhaltenskodizies unterliegt der Unternehmer?
Der Unternehmer unterliegt keinen spezielle Verhaltenskodizies.
8. Streitschlichtung nach § 36 VSBG:
Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer solchen Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und grundsätzlich nicht bereit.
9. Wann wird meine Bestellung verbindlich?
Sie können das Angebot des Beraters durch Rücksendung einer E-Mail annehmen, in der Sie bestätigen, dass Sie die Leistungen verbindlich beauftragen möchten.
10. Muss ich mich registrieren?
Nein, eine Registrierung ist nicht erforderlich.
11. Wird der Vertragstext gespeichert?
Wir speichern den Vertragstext. Die Bestelldaten und die AGB werden Ihnen per E-Mail zugesendet.
Widerrufsbelehrung
Die nachfolgende Widerrufsbelehrung gilt nur für Verbraucher, d.h. natürliche Personen, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließen, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Rudka Jennifer, Ricarda-Huch-Straße 29, 64347 Griesheim
E-Mail:
mail@die-beuterei.de
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung
als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser
Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
